Psychotherapie
Als approbierte Psychologische Psychotherapeutin mit verhaltenstherapeutischer Ausrichtung und langjähriger klinischer Erfahrung biete ich Ihnen professionelle Unterstützung an. Dafür nutze ich wissenschaftlich fundierte Therapiemethoden und lege großen Wert auf ein vertrauens- und respektvolles Miteinander auf Augenhöhe, das Ihnen dabei hilft, die aktuellen Schwierigkeiten zu bewältigen und die hierfür gewonnenen Fähigkeiten auch für zukünftige Herausforderungen nutzen zu können.
(Kognitive) Verhaltenstherapie
„Eine der Haupteigenschaften der kognitiven [Verhaltens-]Therapie ist, dass sie sich stur weigert, dir dein Wertlosigkeitsgefühl abzukaufen.“ (nach David D. Burns)
Wie man an diesem Zitat erkennen kann, hat sich die Verhaltenstherapie über die Jahre weiterentwickelt: von einer Therapieform, die stark auf das von außen wahrnehmbare Verhalten fokussiert war, zu einem Verfahren, das die Komplexität des Menschen anerkennt und sowohl die individuelle Lebensgeschichte als auch das Umfeld des Patienten oder Klienten berücksichtigt.
Zum Handwerkszeug der modernen (kognitiven) Verhaltenstherapie gehören dementsprechend individuelle Verhaltensanalysen, die neben dem sichtbaren Verhalten auch (krankmachende) Denkmuster, emotionale sowie körperliche Reaktionen einbeziehen. Diese Verhaltensanalysen bilden eine wichtige Grundlage für die gemeinsame Erarbeitung der Therapieziele und den darauf basierenden Behandlungsplan, einen roten Faden für die Therapie, der bei Bedarf an neue, wichtige Entwicklungen angepasst werden kann.
Zu den typischen Elementen eines solchen Therapieplans gehören unter anderem das Hinterfragen und Verändern eingefahrener und oft belastender Glaubenssätze sowie der Ausbau von Fähigkeiten in den Bereichen Entspannung und Umgang mit Emotionen, Achtsamkeit, soziale Kompetenz sowie Selbstfürsorge. Je nach Störungsbild wird auch die Exposition mit angstbesetzten und vermiedenen Situationen und Wahrnehmungen eingesetzt, um eine Gewöhnung und die Reduktion von Angst zu erreichen. Bei allen Therapieschritten sind stets Ihre Würde und Autonomie, Ihr Selbstwert und Ihre individuellen Ressourcen wegweisend für unser gemeinsames Vorgehen.
„Ich arbeite als Therapeut für Sie. Aber ich bin nicht hier oben und Sie dort unten. Und womit Sie aktuell Schwierigkeiten haben, ist zu anderen Zeiten und in anderen Bereichen für mich schwierig.“ (nach Steven C. Hayes)
Neben dem methodischen Vorgehen ist eine der wichtigsten Grundlagen für eine erfolgreiche Therapie die therapeutische Beziehung, wofür abgesehen von der fachlichen Kompetenz meinerseits auch meine Haltung und mein Verhalten als Therapeutin wesentlich sind.
Ich sehe in meinem Gegenüber nicht in erster Linie „meine Patientin“ oder „meinen Patienten“, sondern einen Menschen, der Expertin oder Experte für das eigene Leben ist, in manchen Lebensbereichen um ein Vielfaches höhere Kompetenzen hat als ich und in der aktuellen Lebenssituation Schwierigkeiten hat, für die er oder sie meine berufliche Kompetenz nutzen kann. Diskretion, Transparenz, Ehrlichkeit, Authentizität, Wertschätzung und Empathie sind dabei für mich selbstverständlich, auch Humor und (manchmal Selbst-)Ironie gehören zu meinem Therapiestil.
„Das meiste passiert zwischen den Therapiestunden.“ (jeder verhaltenstherapeutische Dozent und Supervisor)
Neben den gemeinsam aktiv gestalteten und mit wichtigen Inhalten gefüllten Therapiestunden ist das, was Sie in der Zeit zwischen den Sitzungen machen, ebenfalls wesentlich für den Therapieerfolg. Je öfter es Ihnen gelingt, das in den Sitzungen Erarbeitete im Alltag auszuprobieren und für sich zu nutzen, desto besser und nachhaltiger wirkt die Therapie. Um Sie dabei zu unterstützen, werde ich Ihnen passend zu den aktuellen Themen und Erkenntnissen Aufgaben für die Zeit bis zur nächsten Sitzung anbieten.
Behandlungsspektrum
In meiner Praxis schließe ich nicht kategorisch bestimmte Störungsbilder aus, dennoch glaube ich, dass ich mir im Laufe meines bisherigen beruflichen Weges für manche Lebenssituationen und psychischen Besonderheiten und Diagnosen mehr Kompetenz aneignen konnte als für andere. Dazu zählen:
- Burnout, Depressionen und Dysthymie
- Trauma
- Trauer
- Angststörungen (u. a. soziale Phobie, Prüfungsangst, generalisierte Angststörung)
- Hochbegabung und Hochsensibilität
- Mobbing
- Persönlichkeitsakzentuierungen und -störungen
- Schwierigkeiten nach einschneidenden Lebensveränderungen, z. B. erworbene Hirnschädigungen, Elternschaft und Migration
- Schwierigkeiten aufgrund von schwierigen familiären Situationen, u. a. Erkrankung von Angehörigen, familiäre Konflikte, Gewalt
- Kultursensible Therapie, u. a. für muslimische Patientinnen und Patienten
Auch für den Fall, dass Sie Ihr Anliegen in obiger Liste nicht gefunden haben, können Sie sich sehr gerne bei mir melden und wir klären gemeinsam, ob ich Ihnen weiterhelfen kann.
Weiter zur Orientierung
Unterschiede zu Coaching/Beratung: Coaching/Beratung
Informationen zu Honorar und Abrechnung: Kosten